Hausform & Dachform

Bei Haus- und Dachform hatten wir bereits einige Vorstellungen: Wir beide waren dazu geneigt, ein Einfamilienhaus mit Satteldach zu wählen. Weder Stadtvillen, noch Bungalows (mit Flach-, Walm-, Zelt- oder Satteldach), Pultdächer oder Flachdachbauweise (Bauhausstil, Architektenhaus, etc.) haben wir ernsthaft in Betracht gezogen, auch wenn viele uns (besonders von Bungalows) überzeugen wollten.

Nicht dass diese Haustypen schlecht wären, aber es sprach immer etwas hier oder da dagegen.

Stadtvillen z.B. sind sehr schön, sehen meiner Meinung nach aber am besten aus, wenn sie einen relativ quadratischen Grundriss haben, was auf unserem Grundstück nicht gepasst hätte, da wir ein langes aber schmales Flurstück haben.

Bungalows bieten viele Vorteile, gefallen uns aber vom Äußeren oft nicht, obwohl das sicher machbar gewesen wäre. Wichtiger und letztlich ausschlaggebend für die Entscheidung gegen einen ebenerdigen Bungalow war, dass er sehr viel Grundfläche des Grundstücks eingenommen hätte. Wir wollten gern so viel Garten wie möglich freihalten.

Flachdächer haben wir gar nicht in Betracht gezogen, erstens, da die meisten nicht so richtig unserem Geschmack entsprechen und zweitens, weil in unserer Straße keine zweistöckige Bauweise erlaubt ist, so dass wir mit nach hinten versetzen zweiten Etagen oder ähnlichen Besonderheiten hätten arbeiten müssen, was wiederum die Grundrissplanung verkompliziert und den Preis erhöht hätte. Zudem hätte ein zweistöckiger Flachdachbau uns wertvolle Sonneneinstrahlung im Garten genommen.

An ein Pultdach habe ich anfangs mal gedacht, aber davon sind wir dann schnell abgekommen. Außer des etwas höheren Preises gab es dafür keinen speziellen Grund. Wir hatten unsere Preiskalkulation recht eng gehalten.

Zu den weiteren Hausformen zählen Kategorien wie Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Kettenhäuser, etc. und auch Hausformen wie z.B. typisch hier im Norden das „Friesenhaus“ oder das „Schwedenhaus“, das „Kubus-Haus“ uvm. Letztlich sind das für mich aber alles nur Unterkategorien der oben genannten Haus- und Dachformen.

Doch auch beim Einfamilienhaus mit Satteldach gibt es heutzutage eine Unmenge an Möglichkeiten der Gestaltung, wie verschiedene Gauben, Giebel, Dachüberstände, Erker, Wintergärten, Anbauten, usw.
Da war die endgültige Wahl noch lange nicht getroffen, wie wir bald sehen sollten.

Für welche Hausform habt ihr euch entschieden? Stand sie bereits von Anfang an fest, oder habt ihr auch andere Möglichkeiten in Erwägung gezogen?

 

| Bild: Pixabay

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