Hausbauweise – Stein oder Holz?

Nachdem wir uns entschieden hatten, dass wir das Grundstück, auf dem unser altes Häuschen steht, halten wollen und stattdessen den Weg des Neubaus über den Abriss des Altbestandes gehen, begann die Planungsphase. Wir haben 1000 qm Platz zur Verfügung, ein relativ klares Budget, einige Vorstellungen zum Inneren des Hauses, Vorstellungen über die Größe, die Raumanzahl, die Lage auf dem Grundstück, uvm.
Doch drei Dinge wussten wir anfangs nicht:

Die drei Fragezeichen

  1. Welche Hausbauweise soll es sein?
  2. Welche Hausform soll es sein?
  3. Wie soll das Haus von außen aussehen?

Das sind drei zentrale Fragen, die wir uns stellen mussten, bevor wir überhaupt mit der Planung des Grundrisses beginnen konnten. In diesem und zwei kommenden Artikeln (zum Thema „Haus- & Dachform“ und „Außenfassade“) werde ich diese drei Fragen durchgehen.

Unsere Optionen

Die erste Frage zur Hausbauweise ist wohl eine Art philosophische Frage. Da gehen die Meinungen stark auseinander. Jeder wie er/sie es mag. Wir hatten keine Präferenz zu Beginn und sind auch jetzt noch völlig offen, was die Bauart angeht, auch wenn wir uns letztlich für eine der Möglichkeiten entscheiden mussten. Ich reduziere die verschiedenen Bauweisen jetzt mal auf 3, die uns so auf den Schreibtisch gelangt sind:

  1. Massivhaus – Stein auf Stein: traditionelle Variante, eine gute und für uns in (Nord)-Deutschland typische. Natürlich gibt es jede Menge Unterschiede bei der Art des Stein auf Stein, aber wir generalisieren das hier mal.
  2. Holzrahmenbau (oder Fertighaus, Holzständerbauweise, Holztafelbau etc.): Hat wohl viele Bezeichnungen, keine Ahnung, welches die offiziell korrekte ist. Aber ich denke, jeder weiß, was gemeint ist. Das Haus wird von der Baufirma bereits in Teilen (in ihren Fertigungshallen vorgefertigt) angeliefert und dann sehr schnell aufgestellt.
  3. Holzmassivhaus: Die dritte Variante, die ich noch nicht kannte, ist ähnlich der zweiten, allerdings werden in diesem Fall die Wände aus extrem massiven, um und bei 10cm starken Holzplatten (Konstruktionsvollholz, gepresst mit anderem Material, kein reines Holz natürlich) vorgefertigt und dann an der Baustelle aufgestellt.

Ebenso wäre die Holzmassivbauweise zutreffend für Häuser, die wirklich aus Vollholz gebaut sind, Blockbohlen beispielsweise. Damit haben wir uns aber nicht auseinandergesetzt.

Alle drei Bauarten haben ihre Vor- und Nachteile, ihre Befürworter und Gegner. Wir stehen dem ganzen wie gesagt ziemlich neutral gegenüber.

Angebot & Kosten

Wir haben uns für jede dieser drei Bauarten Angebote eingeholt. Für den Holzmassivbau allerdings nur eins, da die Auswahl an Firmen in unser Nähe für diese Art eher spärlich war. Wir wollten gern einen Anbieter aus der Umgebung, bzw. einen, der zumindest eine Zweigstelle in direkter Nähe hat. Mehr zu der Auswahl der richtigen Baufirma gibt es in einem anderen Bericht.

Da ich vor der Bauplanung absolut keine Ahnung vom Bau generell hatte, wusste ich auch nicht viel über die Kosten. Demnach war meine Kosteneinschätzung falsch. Es stellte sich heraus, dass diese drei Bauarten bei den Firmen, die wir angefragt haben, sich im Preis entweder wenig unterschieden, oder aber, dass die Stein-auf-Stein-Variante sogar günstiger war, als die Holzbauweise. Das hatte ich vorher so nicht gedacht.

Der große Unterschied zwischen Stein und Holz liegt für uns Bauherren demnach hauptsächlich in der Bauzeit. Während das Stein-auf-Stein-Haus länger für das Mauern und Trocknen braucht, sind die vorgefertigten Holzteile der Holzfertighäuser meist in wenigen Tagen errichtet. Das wussten wir vorher, war für uns aber nicht der ausschlaggebende Punkt, da wir (zum Glück noch) keine Zeitprobleme haben.

Für welche der Bauweisen habt ihr euch entschieden? Warum habt ihr so entschieden?

Wir haben uns letztlich für ein Angebot mit Stein-auf-Stein-Bauweise entschieden, da uns dies vom Angebot, von der Firma und vom Gefühl am besten zugesagt hat. Also wie sagt man so schön: Wir bauen massiv!

Im nächsten Teil geht es weiter mit den Themen Haus- & Dachform.

 

| Bild: Pixabay

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