Timeline.

Um euch einen groben Überblick zu verschaffen, was in unserem Hausbau-Abenteuer und auf dem Weg dahin bereits passiert ist, möchten wir euch hier in Form einer kleinen Zeitachse die Zusammenfassung geben.

April 2016

Vor 2 Jahren haben wir unser erstes eigenes Haus mit knapp 100 qm Wohnfläche gekauft. Ein schlichtes Einfamilienhaus mit Satteldach, und vollunterkellert. Baujahr 1960. Wir sind übrigens aus Allensbach am Bodensee kurz davor hierher nach Neumünster gezogen.

Mai – Juli 2016

Die Zeit der Renovierung. In den ersten Monaten haben wir das kleine Haus komplett auf den Kopf gestellt. Wir haben die Tapeten abgekratzt, die Böden rausgerissen, die alte Küche verkauft, die Sanitäranlagen und Rohrleitungen bis zu den Hausanschlüssen zurückgebaut, drei Wände durchbrochen, die alten Heizkörper abgenommen uvm.

Juli – August 2016

Nach der Sanierung haben wir begonnen das nackte Haus wieder zu bestücken… mit neuen Wänden (verputzt und gestrichen, bloß keine Tapete), mit neuen Böden, Sanitäranlagen und Rohrleitungen, neuen Heizkörpern, einer dänischen Terrassentür, einer neuen Küche, frischen Heizkörpern und natürlich einigen bereits vorhandenen und einigen neuen Möbeln.

2016 – 2017

Den Rest von 2016 und 2017 haben wir in unseren Eigenheim genossen. Unser Junge wurde geboren, ein Kinderzimmer eingerichtet, 2017 haben wir uns zusätzlichen noch einen Kaminofen für das Wohnzimmer gegönnt.

Doch langsam fingen auch die Probleme an. Der Keller wurde immer feuchter und setzte eine Menge Schimmel an. Die Außenhaut des Hauses hatten wir ja noch nicht saniert. Hier und da bröckelte der Putz, das Dach hätte eine Erneuerung vertragen können, die alte Ölheizung mit dem riesengroßen 3000 Liter-Tank im Keller ist eine Katastrophe, die nicht vorhanden Dämmung macht den Winter zur Kuschelzeit, die ordentlich aufs Portemonnaie geht, und und und.

September 2017

Es fing schon im Herbst 2017 an. Wir hatten uns einige Kostenschätzungen geben lassen: zur Sanierung des Kellers – ausbaggern, trocknen, dämmen, verfüllen. Zur Dachsanierung, zur Dämmung des gesamten Hauses und für einen Anbau.

Das Ergebnis: die Kosten wären ins Lächerliche gestiegen. Daraufhin haben wir kurzerhand und recht unverfroren den Entschluss gefasst: wir bauen ein neues Haus!

Jetzt war nur die Frage: Bauen wir hier oder suchen wir ein neues Grundstück? Doch die Entscheidung fiel uns leicht. Unser 1000 qm-großes Grundstück ist perfekt gelegen. Es ist nicht in einem Neubaugebiet, wo die nächsten Jahre immer gebaut wird und nie ein großer Baum stehen wird, wo die Grundstücke klein und teuer sind, wo man zu allen  vier Seiten in kürzester Entfernung Nachbarn hat, die meist riesige zweistöckige Häuser bauen, die einem das gesamte Sonnenlicht und jede Ruhe im Garten nehmen.

Stattdessen hatten wir ein großes, bereits bewachsenes, mit einigen großen alten Obstbäumen bestücktes und vor allem ruhiges Grundstück. Also perfekt eigentlich. Bis auf das alte Haus eben. Also entschieden wir uns, hier zu bleiben und stattdessen das Haus abreißen zu lassen.

November – Dezember 2017

In den letzen Wochen des Jahres 2017 hatten wir unseren Entschluss für den Abriss & Neubau gefasst. Nun begaben wir uns auf die Suche nach einer für uns geeigneten Baufirma. Da war die Liste natürlich ziemlich lang. Wir ließen uns ca. 15 Angebote geben, nachdem wir uns erste Gedanken über die Art des Hauses die Größe und den ungefähren Grundriss gemacht hatten, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Schließlich konnten wir 80% der Angebote bereits sofort ausschließen. Übrig blieben 2-3 interessante, sympathische Firmen. Im Dezember schließlich hatten wir uns dann für unsere Baufirma entschieden.

Januar 2018

Der Vertrag mit unserer Baufirma wurde geschlossen. Gleichzeitig machten wir uns noch auf die Suche nach einem Bauunternehmen für den Abriss.

Zudem mussten wir bereits einige Dinge beantragen: das Abtrennen und spätere Neuverlegen der Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser, Fernwärme und Kabel.

Wir benötigten außerdem eine Freigabe vom Kampfmittelräumdienst, da unser Gebiet zu den Verdachtszonen für Munitionsabwürfe gehört. Bearbeitungszeit 12 Wochen! Also früh dran denken.

Ebenso arbeiteten wir parallel an dem Grundriss und den weiteren Plänen für das neue Haus.

März – April 2018

Grundriss finalisiert, Klinker ausgesucht, Dachpfannen ausgewählt! Nun war der Bauantrag fertig für unser Okay. Das kam schnell und der Antrag wurde eingereicht. Also warten wir gerade auf die Genehmigung für Abriss & Neubau. Da unser Wohngebiet keinen B-Plan hat kann der Bauantrag wiederum bis zu 12 Wochen dauern.

Parallel haben wir bereits begonnen, viele Dinge aus unserem Haus auszusortieren oder zu verkaufen.

Außerdem waren wir im Garten damit beschäftigt, viele Blumen & Pflanzen umzusetzen, damit sie durch den Abriss nicht beschädigt werden oder verloren gehen und wir mussten ein paar alte, große Tannen und kranke Bäume fällen. Auf dem Bild sieht man übrigens den Garten im aktuellen  Zustand (5.4.2018).

April 2018

Wir haben die ersten Sonnentage draußen im Garten verbracht. Gebuddelt und aufgeräumt. Und angegrillt 🙂

Außerdem haben wir eine Abrissfirma gefunden, die uns sehr sympathisch erscheint.

Und es gab erste Neuigkeiten zu den Anträgen: Wir bekamen einen Bescheid vom Kampfmittelräumdienst. Unser Grundstück zählt tatsächlich zu den Verdachtsgebieten, d.h. es sind weitere Maßnamen notwenig. Die ersten STOLPERSTEINE! Nun müssen wir herausfinden, was genau das bedeutet. Zum Glück hat sich unsere Baufirma direkt mit dem Kampfmittelräumdienst in Verbindung gesetzt, um das Vorgehen zu besprechen.

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